Technische Daten:

Bogenlänge: 68 Zoll
Zuggewicht: 45#@28″
Wurfarm-Kernlaminat: Spiderwood mit Carboneinlage
Empfohlene Standhöhe: 8″
verwendete Sehne: 10 Strang Fast Flight
Preis: 440€

 

Optischer Eindruck:

Der Amber Speed setzt auf klassische Farben und ergänzt damit das farbenfrohe Jackalope-Sortiment.
Die Verarbeitung ist wie von Jackalope gewohnt auf einem sehr hohem Niveau.
Wie beim bereits getesteten Red Beryl, besitzt auch der Amber die sehr schönen mehrschichtigen Tipps.

Das schwarze Glas ist sehr sauber verarbeitet und in den Wurfarmen ist die zusätzliche Lage Carbon sehr gut zu erkennen.

Im gespannten Zustand fällt auf, dass das Griffstück etwas vor die Wurfarme gesetzt wurde und damit aus der sonst klassischen D-Form „ausbricht“.
Dies hat aber seinen guten Zweck, wie man beim Schussverhalten bemerkt.

 

 

 

Schussverhalten:

Beim Red Beryl war neben seiner Geschwindigkeit noch ein merklicher Handshock aufgefallen.

Allerdings wurde beim Amber viel Aufwand betrieben, um neben der hohen Pfeilgeschwindigkeit auch einen verbesserten Komfort bieten zu können
Dazu zählt das verlagerte Mittelstück, da die Schussruhe um so mehr zunimmt, je weiter das Griffstück vor den Wurfarmen liegt.
Außerdem besitzt das Amber-Mittelstück aus Amazoque, amerikanischer Schwarznuss und Mycarta deutlich mehr Eigengewicht, als das Teknowood Mittelteil des Red Beryl, was dem Amber ebenfalls einen Vorteil in der Schussruhe bringt.

Weiterhin blieb auch der wuchtige Pistolengriff erhalten, welcher satt in der Hand liegt.

 

 

 

 

Fazit:
Evolution statt Revolution!
Dank seines höheren Gewichtes und dem versetzten Griffstück ist der Amber deutlich komfortabler als der Red Beryl.
Allerdings bietet er auch dessen gute Schussleistungen und hat mich gleichermaßen mit Performance und Komfort überzeugt.
Beim Amber merkt man, dass die Marke Jackalope seine Produktpalette immer mehr ausbaut und sehr engagiert daran arbeitet, für jeden Schützen einen passenden Bogen im Angebot zu führen.